Windows 98 mittels VMware Converter und VMware Player virtualisieren (P2V)

Wie es begann

Letztens kam jemand um die Ecke und meinte “Du machst Doch Virtualisierung und so?!”. Ich: “Ja…”.

Dann kam’s: Es gab da einen (ur-)alten PC mit MS Windows 98 als Betriebssystem (sofern man das so nennen sollte). Dieser PC fing langsam an Mucken zu machen und weigerte sich das ein- oder andere Mal zu starten. Ob ich den nicht virtualisieren könne.

Und los geht’s

Ich schaute mir also das für IT-Zeitrechnung schon ziemlich historische Gerät an: Intel Pentium Prozessor, 32MB RAM und 2GB IDE-Festplatte (von 1997!). – Mit der RAM-Ausstattung entfiel schon mal die Möglichkeit direkt mit einer CD eines aktuellen Platten-Imaging Produktes zu booten.

Wie es doch ging

Also Platte raus, in einen mittelalten PC mit IDE Controller als zweite Platte rein, dann von CD gebootet und mir Acronis ein Image geschossen. Soweit so gut.

Jetzt virtuell

Den PC gebootet (Windows XP, ähem also auch nicht das neueste) und den VMware Converter Standalone angeschmissen. Option Dritthersteller Images konvertieren und Ziel-System?! Naja, gönnen wir uns mal das neueste und vermeintlich beste, was da ist: VM für VMware Player v. >2.5.

(Virtuell) Fertig und los

Gesagt, etwas gewartet und fertig. – Dann das Windows 98 in der VM mit VMware Player 3 gebootet und los ging der “Spaß”. Das Plug’n’Play fand ein Gerät nach dem anderen, und vor allem PCI-Bridges bis zum Abwinken! Der “Neue Hardware” Assistenten lief und lief und würde wohl heute noch laufen, wenn ich nicht abgebrochen hätte.

Zurück in die (virtuelle) Steinzeit

Tja, mein gut gemeinter Wunsch eine VM für VMware Player v. > 2.5 zu erstellen hatte mir VMware virtuelle Hardware Version 7 beschert. Da gibt es so spannende Features wie 32(!) PCI Bridges und vieles derer mehr. – Für ein alten System wie Windows 98 eine nicht wirklich gute Idee.

Also nochmals den VMware Converter angeworfen und die VM in eine für u.a. VMware Player v. 1 konvertiert: VMware virtuelle Hardware Version 4…

Zurück auf Los (und keine 4000 Mark…)

Die VM gebootet, einmal den Hardware-Assi durchgeklickt, VMware Tools für Pre Windows 2000 rausgesucht und installiert, nochmal den Hardware Assistenen “Fertig” geklickt und gut war.

Fazit

Also lerne ich daraus: Das Neueste ist (auch virtuell) nicht immer das Beste.

Bei einem älteren Betriebssystem in einer VM darf es auch ruhig eine ältere virtuelle Hardware-Version (v. 4 für z.B. VMware Player 1) sein.